Ob Möbelaufbau, Bild aufhängen oder kleine Reparaturen: Eine gute Grundausstattung an Werkzeug macht den Unterschied. Wir zeigen, was wirklich ins Haus gehört — und was du getrost weglassen kannst.
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Warum die richtige Grundausstattung so wichtig ist
Zu viele Heimwerker kaufen zu viel auf einmal — teure Spezialwerkzeuge, die sie dann doch nicht benutzen. Andere sparen am falschen Ende und ärgern sich dann über billiges Werkzeug, das nach dem zweiten Einsatz versagt. Dieser Ratgeber zeigt den goldenen Mittelweg: Das genau richtige Set, das alle häufigen Aufgaben abdeckt.
Der Akkuschrauber: Nummer 1 im Werkzeugkeller
Ohne Akkuschrauber geht im Heimwerker-Alltag fast gar nichts. Möbel aufbauen, Bilder aufhängen, Dübel setzen, kleine Reparaturen — all das geht mit einem guten 18V-Gerät handlich und schnell. Auf Akku-Kompatibilität mit späteren Erweiterungen achten. Bosch, Makita und DeWalt bieten die bekanntesten und wertstabilsten Systeme an.
Die Stichsäge: Flexibel schneiden ohne Kreissäge
Für Holz, Kunststoff und Metall die flexibelste Säge. Ab 50 Euro erhältlich, Pendelhub-Funktion (für schnelleres Schneiden durch dickes Holz) ist empfehlenswert. Für komplizierte Kurven- oder Ausschnittarbeiten gibt es keine bessere Alternative.
Die nächste Ebene: Bohrhammer für Beton
Ein guter Bohrhammer mit SDS-Plus-Futter ersetzt Schlagbohrmaschine und normalen Bohrer in einem. Sobald Stahlbeton, harter Klinker oder Naturstein ins Spiel kommt, ist er Pflicht. Makita und Bosch bieten hier die bekanntesten Systeme.
Was Profis anders machen
Erfahrene Heimwerker kaufen nicht das billigste, aber auch nicht das teuerste. Die Strategie: Bei Handwerkzeug auf Qualität setzen (Zangen, Hammer vom Markenprodukt halten ein Leben). Bei Elektrowerkzeug ein solides Mittelklasse-System wählen und dabei bleiben, damit Akkus kompatibel sind. Alles was selten gebraucht wird, kann auch geliehen werden — viele Baumärkte bieten Verleih an.